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Ein Bild ohne Bilderrahmen ist wie eine Seele ohne Körper.

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Eine kurze Geschichte der Bilderrahmen

Juli 16th, 2008 · 6 Kommentare

Die Malerei ist sicherlich – man denke nur an die Jahrtausende alten Höhlenmalereien – eine der ältesten Künste der Menschheit. Und wenn auch nicht von anfang an eine gewisse Abgrenzung zur Umgebung ein wichtiges Charakteristikum dieser Kunst war, so begann man doch spätestens seit der Antike damit, bildliche Darstellungen nach außen hin abzugrenzen. Wandmalereien und Bodenmosaike wurde daher bereits bei den Griechen und Römern durch gemusterte Streifen (z.B. dem Mäander) umrandet.

Madonna im Rosenhag

Dreidimensionale, also Bilderrahmen wie wir sie heute kennen, entstanden allerdings erst sehr viel später. Denn erst mit dem Aufkommen vo beweglichen, aufhängbaren Tafelbildern im 13. Jahrhundert entstanden auch die ersten Rahmen dieser Art, welche sich noch an der Formensprache der Architektur orientierten (z.B. angedeutete Säulen und Kapitäle). Um das 16. Jahrhundert herum kann man dann erstmals von einer Blütezeit des Rahmenmacher-Handwerks sprechen. Diese Rahmen waren Produkte von hohem Wert, da in ihnen vier verschiedene Handwerkskünste zusammen arbeiteten: die Schreinerei, die Schnitzerei sowie die Vergolder und Dekorationsmaler.

Zu dieser Zeit entstanden nicht selten Bilderrahmen, die um einiges teurer als die von ihnen eingefassten Malereien waren. Ein Grund dafür ist natürlich auch die Stellung der Malerei in der Renaissance, denn sie verstand sich selbst noch als ein Handwerk und wurde daher meist genauso ausbezahlt, wie jeder der anderen beteiligten Handwerker auch. Erst mit der Emanzipation der Malerei zu einer Kunst nahm die Wertigkeit der Bilderrahmen im Verhältnis zum eingerahmten Objekt ab. Allerdings sind alte Bilderrahmen heutzutage ebenso gefragte Kunstobjekte und so wurde z.B. vor einigen Jahren ein Bilderrahmen aus der Régence-Zeit (frühes 18. Jahrhundert) bei Lowy in New York für 150.000 $ versteigert.

Nach dieser ersten Blütezeit verbreiterte sich die Palette der Bilderrahmen in Stil, Form und Farbe in alle möglichen Richtungen. Sie fanden Einzug in die Haushalte und sind heute, wenn auch kaum wahrgenommen, nirgens mehr wegzudenken. Da man von seinen Bilderrahmen meist länger begleitet wird als erwartet, sollte jeder den Kauf eines Qualitätsrahmen ernsthaft prüfen.

Wenn Sie sich von dem enormen Angebot an verschieden Rahmen-Typen gerne selbst ein Bild machen möchten, dann besuchen Sie doch einfach den Online-Versand für Bilderrahmen: AllesRahmen.de! Stöbern Sie ein wenig und lassen Sie sich von dem enormen Angebot und den günstigen Preisen überraschen.

Tags: Bilderrahmen Shops · Gedanken zum Rahmen

6 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Jean Cadre // Sep 22, 2008 at 13:14

    Hallo,
    dein Artikel hat mir gut gefallen, ist sehr informativ. Vielleicht bin ich spät dran und bekomme keine Antwort mehr, aber weißt du zufällig, ob man irgendwo im Netz nachgemachte Rahmen aus der Barockzeit findet?
    JC

  • 2 Raetze // Sep 22, 2008 at 16:13

    Na klar kriegst Du Barockrahmen. Wenn Du z.B. mal auf http://www.allesrahmen.de nachschaust, wirst Du ein großes Angebot von Barockrahmen der Firmen „Reativ“ und „Mira“ finden. Viel Spaß…

  • 3 Jean Cadre // Sep 22, 2008 at 19:23

    Danke für die schnelle Antwort,
    war gerade auf AllesRahmen. Gefällt mir gut, genau das, was ich gesucht habe:-)

  • 4 BingoStar // Sep 23, 2008 at 00:55

    Vom Hersteller effect gibt es Barockrahmen zu vernünftigen Preisen.

    Ich finde auch den Shop ganz schick. Du wählst einfach ein beliebiges Format aus, und dir wird der Bilderrahmen in realistischen Proportionen generiert. Andere Shops bieten ja ähnliche features, aber besonders bei den erwänten Barockrahmen ist die realitätsnahe Darstellung im http://www.effect-BilderrahmenShop.de doch beieindruckend.

  • 5 Jean Cadre // Sep 28, 2008 at 12:57

    Hallo Bingo,
    deine Tipps sind Gold wert. Jetzt, wo Weihnachten vor der Tür steht… die Funktionen sind echt top im effect-bilderrahmenshop. Wenn ich nicht auf diesen Blog hier gestoßen wäre… Eine Frage hätte ich dennoch, wo du dich auskennst: Ist das echtes Gold, das für die Vergoldungen bei Nielsen eingesetzt wird?
    Gruß JC

  • 6 Christoph // Okt 20, 2009 at 13:53

    Gut erhaltene alte Bilderrahmen zu finden ist wahrlich ein Problem, das diese auch noch bezahlbar sind das Nächste. Auf meiner Suche nach einem antiken Rahmen bin ich in München auf ein kleines Atelier (Neher Rahmen) gestoßen, das sich auf den Verkauf und die Restaurierung alter Rahmen spezialisiert hat. Seit kurzem hat Neher Rahmen auch ein Bilderrahmen Galerie mit einer Auswahl antiker Bilderrahmen des 16. bis 20. Jahrhunderts ins Netz gestellt – siehe http://www.neher-alte-bilderrahmen.de

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