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	<title>Bilderrahmen Blog &#187; Gedanken zum Rahmen</title>
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	<description>Ein Bild ohne Bilderrahmen ist wie eine Seele ohne Körper.</description>
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		<title>Perfekte Erinnerungen an den Urlaub auf Madeira – digitale Bilderrahmen für die Urlaubsbilder</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 08:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Madeira ist ein ideales Ziel für Wanderreisen, um die herrlichen, gebirgigen Landschaften zu erkunden. Dank der Digitalkamera können im Urlaub auf Madeira unzählige Urlaubsbilder gemacht werden, um die Daheimgebliebenen mit herrlichen Urlaubsfotos vom Strand und den Landschaftsimpressionen mit viel unberührter Natur an dem Erlebnis teilhaben zu lassen. Von der Digitalkamera können die Urlaubsbilder idealerweise auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border: 1px solid #000000; margin: 5px; float: right;" title="erno-digitalrahmen" src="http://www.bilderrahmen-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/erno-digitalrahmen.jpg" alt="" width="188" height="200" />Madeira ist ein ideales Ziel für Wanderreisen, um die herrlichen, gebirgigen Landschaften zu erkunden. Dank der Digitalkamera können im Urlaub auf Madeira unzählige Urlaubsbilder gemacht werden, um die Daheimgebliebenen mit herrlichen Urlaubsfotos vom Strand und den Landschaftsimpressionen mit viel unberührter Natur an dem Erlebnis teilhaben zu lassen. Von der Digitalkamera können die Urlaubsbilder idealerweise auf digitale Bilderrahmen übertragen werden und Verwandte, Freunde und Bekannte können die herrlichen Fotos von den Madeira Reisen in einem perfekten Rahmen betrachten.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<p>Im Urlaub auf Madeira gibt es zwar weniger Sandstrände, dafür mehr idyllische Felsbadebuchten und Felsbadebecken, doch wer unbedingt Urlaubsfotos am Strand präsentieren möchte, sollte einen Ausflug nach Calheta unternehmen, wo einige Sandstrände angelegt wurden. Eine <a href="http://www.rhomberg-reisen.com/">Madeira Reise</a> bietet sich jedoch in erster Linie für traumhafte Wanderungen in der herrlichen Landschaft an, die mit einer eindrucksvollen Vegetation begeistert. Das überwältigende Blütenmeer, das der Insel ein bezauberndes Flair verleiht, ist der Grund, weswegen Madeira auch als die Blumeninsel bezeichnet wird.</p>
<p>Außer Urlaubsfotos am Strand bieten sich im Urlaub auf Madeira unzählige Motive für traumhafte Urlaubsbilder an. Um die wunderschönen Erinnerungen an den erlebnisreichen Urlaub auf Madeira den Verwandten, Freunden und Bekannten zu präsentieren, ist ein digitaler Bilderrahmen ideal. Dadurch muss nicht lange in einem Fotoalbum geblättert werden. Die Digitalkamera bietet die Möglichkeit, unzählige Urlaubsbilder zu fotografieren – über digitale Bilderrahmen können alle Fotos in einem schönen Rahmen ausführlich betrachtet werden.</p>
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		<title>Rahmen und Film: Gibt es einen Filmrahmen?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ElsaLeRoy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rahmen ist, ebenso wie er als Bilderrahmen zur Malerei gehört, ein fester Bestandteil des Kinos, bzw. des Films. Versucht man abseits vom ontologischen Rahmen des Mediums Film einen Rahmen innerhalb dessen zu finden, so stößt man unabdingbar auf einen der verkanntesten Filmemacher des zwanzigsten Jahrhunderts: Jean-Luc Godard. Eines ist bei dem französischen Autorenfilmer besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Der Rahmen ist, ebenso wie er als Bilderrahmen zur Malerei gehört, ein fester Bestandteil des Kinos, bzw. des Films.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Versucht man abseits vom ontologischen Rahmen des Mediums Film einen <em>Rahmen</em> innerhalb dessen zu finden, so stößt man unabdingbar auf einen der verkanntesten Filmemacher des zwanzigsten Jahrhunderts: Jean-Luc Godard.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eines ist bei dem französischen Autorenfilmer besonders auffallend und erinnert in jenem innewohnenden Anspruch an den Berliner Künstler Gerold Miller: Die Kunstfilme Godards fordern &#8211; wie die Kunstwerke Millers &#8211; einen aktiven Rezipienten, der das Kunstobjekt Bild/Film mit seinem eigenen Wissen und seiner eigenen Interpretationsarbeit ergänzen muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Godards phasenweise festzustellender Anspruch, Filme zu machen, so wie eben ein Maler malt, zeigt sich in keinem anderer Film, wie dem 1982 erschienenen <em>Passion</em><span style="font-style: normal;">. Er offenbart die Möglichkeit eines spielerischen Umgangs zwischen Malerei und Film.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">Kein Film also bei dem sich der Zuschauer entspannt zurücklehnen kann, wie es (nach Godards medienästhetischer Auffassung) die Unterhaltungsbranche vorgibt, sondern vielmehr gefordert wird.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Godard geht es zum Teil um einen speziellen Umgang mit den Rahmen der beiden Medien: Den Rahmen des Gemäldes und dessen Inneres und den Rahmen des Films. Godard hatte verschiedene Vor-Bilder für <em>Passion</em>: Goya, el Grecco, Rembrandt und Watteau, die er mittles sog.<em> <a title="tableaux vivants" href="http://www.bilderrahmen-blog.de/tableaux-vivants-lebende-bilder/" target="_blank">tableaux vivants</a></em> zum Leben erweckte, um gleichzeitig mit den jeweiligen Dispositiven der Medien Malerei und Film zu spielen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">Unter einem Dispositiv der Malerei kann die <em>Um</em>rahmung des Kunstwerks, das durch seine innere Rahmung eine abgeschlossene Komposition darstellt, verstanden werden. Kontrastiv wären wichtige Dispositive des Films/Kinos vielmehr die der Bewegung und der Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal;">In ihrer jeweiligen Rahmung wirken Gemälde abgeschlossen &#8211; der Film auf der Leinwand wirkt hingegen nach Außen eben nicht abgeschlossen. Dort wo der Film aufhört, hört die Leinwand ebenfalls auf. Der Rahmen ist demnach keiner der einschließt und bewegungslos macht, wie jener in der Malerei. Gleichzeitig ist das Innere, bspw. das durch einen Rahmen eingeschlossene Fernsehbild, zwar nach Außen abgeschlossen, aber durch seine Veränderbarkeit (Kamerafahrt, Schwenk, Szenenwechsel, Bewegung) offen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">Der französische Filmtheoretiker André Bazin bezeichnet deshalb den (Film)rahmen im Kontrast zum (Bild)rahmen (</span><em>cadre</em><span style="font-style: normal;">) als Maske (</span><em>cache</em><span style="font-style: normal;">).</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-style: normal;">Der Rahmen im Film schließt also das Bild lediglich nach außen ab, während er ein Gemälde zudem fixiert und schließt.</span></p>
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		<title>Tableaux vivants &#8211; lebende Bilder</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ElsaLeRoy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der französische Ausdruck (&#8216;lebende Bilder&#8217;) geht auf eine Bewegung Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Zu jener Zeit wurden vermehrt Werke aus der Malerei sowie der Plastik (wie antike Statuen) durch lebende Personen dargestellt oder nachgeahmt. So entstanden lebende Bilder, die zunächst zur Belehrung oder Unterhaltung dienten und besonders im Theater des 19. Jahrhunderts Verwendung fanden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Ausdruck (&#8216;lebende Bilder&#8217;) geht auf eine Bewegung Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Zu jener Zeit wurden vermehrt Werke aus der Malerei sowie der Plastik (wie antike Statuen) durch lebende Personen dargestellt oder nachgeahmt. So entstanden lebende Bilder, die zunächst zur Belehrung oder Unterhaltung dienten und besonders im Theater des 19. Jahrhunderts Verwendung fanden. Durch ihr Dispositiv weisen sie gerade Parallelen zum Theater auf.<br />
Die Entwicklung der<em> tableaux vivants</em> geht über die Fotografie, innerhalb einer bürgerlich attackierenden Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, hinzu surrealistischen Formen und ihrer Symbolisierung der Auseinandersetzung Kunst-Alltag in den 60er/70er Jahren. Im Medium Film werden<em> tableaux vivants </em>hingegen verwendet, um bestimmte theatrale Szenen darzustellen oder gar jene Kunstform des 18./19. Jahrhunderts intermedial zu integrieren. Dergleichen findet man solche bspw. in Pier Paolo Pasolinis <em>La Ricotta</em> in dem Film <em>Passion</em> (1982) des französischen Autorenfilmers Jean-Luc Godard wieder oder etwa im Film <em>Gettysburg</em> (1993) des amerikanischen Regisseurs Ronald F. Maxwell.<br />
Unter anderem findet man heute <em>tableaux vivants</em> auf der Straße wieder, in den sog. <em>Living Mannequins</em>, einer Kunstform der Schauspieler angehören, die sich verkleidet und geschminkt durch Unbeweglichkeit in der Öffentlichkeit als Statuen oder Skulpturen geben.<br />
<em>Tableaux vivants</em> sind als Kunstform zwischen Malerei und Theater (Film), demnach in einem Zwischenspiel von Bewegung und Nicht-Bewegung etabliert. Wird ein Gemälde (unbewegt) mittels eines<em> tableaux</em> (bewegt) in einer Fotografie (unbewegt) festgehalten, so ist das lebendige Bild auf das Entplastizierte, Unartifizielle durch den (lebendigen) Menschen versinnbildlicht. Genau hier liegt der Grundgedanke der<em> tableaux</em>, deren erklärtes Ziel es ist, die erzeugte Bewegung bis zum Stillstand zu unterdrücken. Vergangenes wird vergegenwärtigt, zugleich werden Reflexionen und Interpretationen von Kunst(geschichte) inszeniert.<br />
<em>Tableaux vivants</em> sind selbst eine Art Medium, insofern sie immer als Träger Inhalte transportieren, gleichzeitig stehen sie in Abhängigkeit zu bereits Existierendem: sie sind auf „Zitate“ angewiesen, ohne die sie nicht existieren könnten.</p>
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		<title>Kunstwerk und Rahmen &#8211; Eine wirkungsphilosophische Annäherung</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 14:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ElsaLeRoy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Das Wesen des Kunstwerkes ist, ein Ganzes für sich zu sein“ Georg Simmel Um das Wirken eines Kunstwerks zu verstehen, ist es naheliegend seine einzelnen Komponenten, deren Zusammenhang und besonders ihr Zusammenspiel zu betrachten. Ein Kunstwerk ist immer eine Einheit aus Einzelheiten, welche sonst nur der Welt als Ganzes und der Seele zugeschrieben werden. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre style="margin-bottom: 0cm;">„<em>Das Wesen des Kunstwerkes ist, ein Ganzes für sich zu sein</em>“</pre>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Georg Simmel</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Um das Wirken eines Kunstwerks zu verstehen, ist es naheliegend seine einzelnen Komponenten, deren Zusammenhang und besonders ihr Zusammenspiel zu betrachten. Ein Kunstwerk ist immer eine Einheit aus Einzelheiten, welche sonst nur der Welt als Ganzes und der Seele zugeschrieben werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wir gehen von einem Kunstwerk in Form eines Bildes aus, demnach von dem Wechselspiel zwischen den Einzelheiten Rahmen und Bild. Anlehnend an die These des Philosophen und Soziologen Georg Simmel (1858-1918), die er in seinem Vortrag <em>Der Bildrahmen Ein ästhetischer Versuch</em><span style="font-style: normal;"><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> aufstellte, schließt sich das Kunstwerk gegen alles ihm Äußere ab. Dieser Abschluss ist als eine Art Grenze anzusehen. Wenden wir diese Theorie auf ein Kunstwerk in Form eines Bildes oder Gemäldes an, so wird der Abschluss durch den Rahmen gebildet.</span></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 198px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Simmel_01.JPG"><img title="Georg Simmel" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Simmel_01.JPG" alt="Georg Simmel" width="188" height="251" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Georg Simmel</dd>
</dl>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><span style="font-style: normal;">Simmels kritische Auseinandersetzung mit der Wirkungsästhetik offenbart hier folgerichtig, dass der Rahmen eines Kunstwerkes eine Doppelfunktion einnimmt. Einerseits stellt er einen Abschluss, eine Art </span><em>Gleichgültigkeit und Abwehr nach außen</em><span style="font-style: normal;"> dar, andererseits vereinheitlicht er nach innen und bildet einen Zusammenschluss von Rahmen und Bild, von außen </span><em>und</em><span style="font-style: normal;"> innen. Die Doppelfunktion des Rahmens ist demnach eine Symbolisierung und gleichzeitige Verstärkung des Kunstwerks durch den Rahmen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">Man kann daraus schlussfolgern, dass die abgrenzende Funktion, die ein Bilderrahmen offensichtlich besitzt, ausschließt. Und wenn der Bilderrahmen ausschließt, ist der Betrachter in diesem Ausschluss ebenso betroffen wie alles andere. Warum schließt ein Rahmen aber ganz offenbar doch nicht aus, sondern läd den Betrachter vielmehr ein, sich mit dem Kunstwerk und Werkinneren zu beschäftigen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">Simmel bietet hier an, dass gerade der Ausschluss des Betrachters verhilft, das Kunstwerk in Distanz zu stellen. In jener Distanz erst könne sich die Ästhetik genießbar entfalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">Fassen wir zusammen: Aus der Distanz und der Einheit, Aus Antithese und Synthese, aus der einen und der anderen Seite, tritt eine tiefere, befriedigende Geschlossenheit hervor, jene Eigenschaft eines (gerahmten) Bildes, die den Betrachter vereinnahmt und ihn somit wieder miteinschließt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">Simmels Ansatz ist vor allem dahingehend gerechtfertigt und erscheint nachvollziehbar, insofern Distanz, auch abseits der Kunst, tiefgründigeres Urteilen erst ermöglicht. Hier offenbart sich der interpretative Ansatz der Wirkung eines Bilderrahmens und die unbewusste Verstärkung des Inbegriffenen beim Rezipienten.</p>
<p></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: justify;">
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<div id="sdfootnote1" style="text-align: justify;">
<h5 class="sdfootnote" style="text-align: justify;"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a> aus: Georg Simmel, <em>Aufsätze und Abhandlungen 1901-1908</em>, Band 1, 	hrsg. von Rüdiger Kramme, Angela Rammstedt und Otthein 	Rammstedt, in: Georg Simmel, Gesamtausgabe,hrsg. von Otthein Rammstedt, Band 7, S. 	101-108</h5>
</div>
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		<title>Charles Baudelaire und der cadre</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 20:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ElsaLeRoy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eine philosophische, psychologische und ästhetische Begegnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Teil 1 Comme un beau cadre ajoute à la peinture, Bien qu&#8217;elle soit d&#8217;un pinceau très vanté, Je ne sais quoi d&#8217;étrange et d&#8217;enchanté En l&#8217;isolant de l&#8217;immense nature [...] Ein Bild, ein Gemälde, ein Rahmen. Die Kombination von Kunstwerk und Rahmen ist aus den Museen, Galerien und eigentlich auch aus den Wohnräumen nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><strong>Teil 1 </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left"><em>Comme un beau cadre ajoute à la peinture,<br />
Bien qu&#8217;elle soit d&#8217;un pinceau très vanté,<br />
Je ne sais quoi d&#8217;étrange et d&#8217;enchanté<br />
En l&#8217;isolant de l&#8217;immense nature</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left">[...]</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="left">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Ein Bild, ein Gemälde, ein Rahmen. Die Kombination von Kunstwerk und Rahmen ist aus den Museen, Galerien und eigentlich auch aus den Wohnräumen nicht mehr wegzudenken. Dabei bemerken wir häufig die Existenz eines Rahmens erst dann, wenn er fehlt. Der Grund dafür ist, dass die ästhetische Wirkung, die ein Bild ausstrahlt, sich verändert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die primär subtile Erscheinung des Rahmens in der Wahrnehmung des Menschen entfaltet sich in einer entstehenden Leerstelle, die das Bild nackt erscheinen lässt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Der Rahmen kommt in unserer Welt so häufig vor, wie Tische, Stühle, Schränke, Stühle oder Bette.. Dass erst das Entfernen des Rahmens seine Wichtigkeit unterstreicht, hat einen psychologischen Hintergrund. Treten Dinge in der Umwelt des Menschen häufig und in zuverlässiger Gewohnheit auf, nimmt er diese unbewusst zur Kenntnis. Erst das Entfernen eines Solchen, macht sich perzeptiv bemerkbar. Die entstandene Leerstelle wird als ungewöhnlich, vom Gewohnten Stimulus abweichend, interpretiert. Insofern kann ebenso ein Bild unvollkommen oder uninteressant &#8211; das gleiche gerahmt hingegen als ein großartiges, von Schönheit strahlendes, Kunstwerk wirken. Die Ästhetik eines Bildes ist ebenso abhängig von seinem Rahmen wie jener von der des Bildes. Bild und Rahmen stellen eine Art ästhetische Symbiose dar. Wir sehen die beiden Komponenten als ein Ganzes, nie würde man den Rahmen als ein vom Bild abtrennbaren Teil ansehen, auch wenn dies technisch der Fall ist. Bild und Rahmen konstituieren das Kunstobjekt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 312px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Charles_Baudelaire2.jpg"><img title="Charles Baudelaire" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Charles_Baudelaire2.jpg" alt="" width="302" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Charles Baudelaire</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Insofern rechtfertigt das Gedicht <em>Le cadre</em> (Der Rahmen) aus dem Zyklus<em> Les Fleurs du Mal</em> (die Blumen des Bösen, 1857) des französischen Dichters Charles Baudelaire (1821-1867) jene Auslegung. Neben seiner Auslegung des modernen Großstadtmenschens, ließ Baudelaire, der ab 1845 als Kunstkritiker tätig war, sein erstaunlich zukunftsorientiertes Gespür für Kunst in sein Werk einfließen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Ein genauerer Blick in jenes Gedicht gibt Aufschluss darüber. Noch welche Begabtheit und Kunstfertigkeit hinter dem Gemälde selbst steht (<em>Bien qu&#8217;elle soit d&#8217;un pinceau très vanté)</em>, der Rahmen ist letztendlich das entscheidende Kriterium, jenes Bild dahingehend zu positivieren, es &#8216;seltsam-bezaubernd strahlen&#8217; zu lassen (<em>Je ne sais quoi d&#8217;étrange et d&#8217;enchanté )</em> und es gleichzeitig mithilfe des Rahmen hervortreten zu lassen. Daraus resultiert, dass der Rahmen eben kein technisches oder pragmatisches Attribut des Schützens und als Hilfe des Aufhängens darstellt, sondern eben als ein Teil des Bildes.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Was im 19. Jahrhundert Baudelaire so treffend erkannte, besitz heute noch Gültigkeit. Ebenso lohnt es sich, die Gedanken nicht nur auf das Werkinnere zu konzentrieren, sondern dem Rahmen, als Teil des Ganzen, jenen Respekt zukomen zu lassen, den er verdient.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilderrahmen als Ausdruck von Individualität</title>
		<link>http://www.bilderrahmen-blog.de/bilderrahmen-als-ausdruck-von-individualitat/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 14:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>medardus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zum Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderrahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein anderes Möbelstück wird so stark unterschätzt wie der Bilderrahmen. Während sich die meisten Menschen Gedanken über die ästhetische Wirkung ihrer Wohnzimmertische, ihrer Regale oder ihrer Couches machen, erreichen die Rahmungen für Bilder eher den hinteren Platz beim Planen der Zimmergestaltung. Zu oft wird mit dem Stichwort Bilderrahmen ein langweiliges Accessoire assoziiert, das eher Mittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein anderes Möbelstück wird so stark unterschätzt wie der <strong>Bilderrahmen.</strong> Während sich die meisten Menschen Gedanken über die ästhetische Wirkung ihrer Wohnzimmertische, ihrer Regale oder ihrer Couches machen, erreichen die Rahmungen für Bilder eher den hinteren Platz beim Planen der Zimmergestaltung. Zu oft wird mit dem Stichwort Bilderrahmen ein langweiliges Accessoire assoziiert, das eher Mittel zum Zweck ist, denn ein ernst zu nehmender Einrichtungsgegenstand.</p>
<p>Dass ein <a href="http://www.effect-bilderrahmenshop.de/" target="_blank">Bilderrahmen</a> <strong>alles andere</strong> ist <strong>als vier schnöde Holzstücke</strong>, die ein Bild halten, beweisen bereits die voluminösen Rahmenkreationen der Barockmeister. Oder was wären die berühmten Altargemälde ohne ihre kunstvolle Einrahmung? Ein Bilderrahmen ist in diesem Sinne auch eine <strong>Ehrerbietung an den Künstler</strong>, der das Bild geschaffen hat.</p>
<p>Um einen bildhaften Vergleich heranzuziehen, eignet sich die Brille. Sie hat zum Zweck, dass der Träger besser sehen kann. Doch warum ist die Vielfalt der Fassungen so groß, wenn es allein nur aufs scharfe Sehen ankäme? Eine passende Brille unterstreicht die Augen oder hebt sie bedeutungsvoll hervor, ebenso wie das Gesicht, das durch ein geschmackvoll gewähltes Gestell besser zur Geltung kommt. Genauso verhält sich der <strong>Bilderrahmen im Raum</strong>. Zum einen <strong>bringt er das Bild zur Geltung</strong>, zum anderen kann er die <strong>Raumwirkung günstig beeinflussen</strong>.</p>
<p>Wer einen Raum betritt, in welchem die Bilder einfallslos hinter Glas gesteckt werden, erhält schnell den Eindruck von steriler Einfallslosigkeit. Wie wäre es dann mit einem Passepartout für kleine Bilder? Mit einem <a title="Barockrahmen" href="http://www.effect-bilderrahmenshop.de/" target="_blank">Barockrahmen</a> für große Landschaftspanoramen in Ölfarben oder mit einem glatten Alurahmen für großformatige Schwarz-weiß-Fotografien?<br />
Die Auswahlmöglichkeiten sind so groß, dass <strong>jeglicher Individualität Raum gegeben werden kann</strong>.</p>
<p><a title="Bilderrahmen von Spagl" href="http://www.allesrahmen.de/oxid.php/sid/x/cl/details/anid/67a9ecae06233b6fd3d32992f2d3f265/Holzrahmen-Ferrara/"><img title="bunte Rahmenvielfalt" src="http://www.bilderrahmen-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/spagl.jpg" alt="" width="222" height="171" align="right" /></a>Im Gegensatz zu früher kann der passende Rahmen leicht am Bildschirm generiert werden. Der Kunde muss nicht wie die Kirchenväter früher einen Schreiner aufsuchen, damit dieser den passenden Rahmen kreiert. Der Künstler für den neuen Bilderrahmen steckt in jedem selbst, denn auch <strong><a title="Maßanfertigungen" href="http://www.effect-bilderrahmenshop.de/massanfertigung/" target="_blank">Maßanfertigungen</a> sind bei der Bestellung im Internet</strong> in den meisten Fällen problemlos möglich.</p>
<p>Wer bei seiner Raumplanung in Zukunft auch den Bilderrahmen mit einbezieht, der wird schnell feststellen, dass es in seiner Hand liegt, ob Räume größer wirken oder Sitzecken gemütlicher, ob die Küche zur Galerie wird oder das Schlafzimmer zum romantischen Rückzugsort.<br />
<em>Mit dem passenden Bilderrahmen werden Ihre Räume zum Zeugnis Ihrer Individualität!</em></p>
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		<title>Rahmen-Gedanken</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 22:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raetze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zum Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderrahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Maler]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Denker haben sich in der Vergangenheit über nahezu alles, was zum Gegenstand des Denkens werden kann, ihre Gedanken gemacht. Und so verwundert es nicht, daß zum Beispiel der einflußreiche spanische Philosoph und Soziologe Ortega y Gasset (1883-1955) sich eben auch über den Bilderrahmen seine Gedanken gemacht hat. In dem Essay &#8220;Meditationen über den Rahmen&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Große Denker haben sich in der Vergangenheit über nahezu alles, was zum Gegenstand des Denkens werden kann, ihre Gedanken gemacht. Und so verwundert es nicht, daß zum Beispiel der einflußreiche spanische Philosoph und Soziologe <a title="Wikipedia: Ortega y Gasset" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ortega_y_Gasset" target="_blank"><strong>Ortega y Gasset</strong></a> (1883-1955) sich eben auch über den Bilderrahmen seine Gedanken gemacht hat. In dem Essay &#8220;Meditationen über den Rahmen&#8221; schreibt er:</p>
<p><em>&#8220;Bilder leben eingehegt von ihrem Rahmen. Ein Bild ohne Rahmen sieht aus wie ein nackter, geplünderter Mensch. Die Verbindung von Rahmen und Bild ist nicht zufällig, eines bedarf des anderen. Das Gemälde ohne Rahmen, dessen Grenzen gegen die nützlichen, kunstfremden Objekte ringsum nicht deutlich markiert sind, verliert seine Anmut und Verführungskraft.&#8221;</em></p>
<p>Das Kunstwerk kann demnach also nicht allein die Abgrenzung von seiner Umgebung bewirken und ist somit auf den Rahmen als abgrenzende Instanz angewiesen. Ähnlich Überlegungen finden sich auch bei <a title="Wikipedia: Georg Simmel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Simmel" target="_blank"><strong>Georg Simmel</strong></a> (1858-1918), der ebenfalls Philosoph und Soziologe war:</p>
<p><em>&#8220;Wie der Rahmen der Seele nur ein Körper sein kann, nicht aber wieder eine Seele -, so kann ein Kunstwerk, da es etwas für sich ist, nicht als Rahmen das Für-sich-Sein eines anderen betonen und stützen: die Resignation, deren es dazu bedarf, schließt das Kunstsein aus.&#8221;</em></p>
<p>Zwar ist es technisch problemlos möglich, ein auf einen Keilrahmen gespannes Gemälde ohne Bilderrahmen aufzuhängen, allerdings ist der hier angeführte Gedanke einer gewissen Notwendigkeit eines Rahmens nicht von der Hand zu weisen. Ein weiterer häufig angeführter Punkt ist die Steigerung der Wirkung eines Kunstwerkes. So schrieb schon <a title="Wikipedia: Adalbert Stifter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adalbert_Stifter" target="_blank"><strong>Adalbert Stifter</strong></a> (1805-1868), der nebenbei auch eine Werkstatt zur Restaurierung von Gemälden und Möbeln leitete, in seinem berühmte Roman &#8220;Nachsommer&#8221;:</p>
<p><em>&#8220;Es ist nicht wahr, was man öfter sagt, dass eine schöne Frau ohne Schmuck schöner sei als in demselben; und ebenso ist es nicht wahr, dass ein Gemälde zu seiner Geltung nicht des Rahmens bedürfe.&#8221;</em></p>
<p>Ein Kunstwerk ist auf seinen Rahmen angewiesen und kann darüber hinaus auch  noch an Wirkung gewinnen. <a href="http://aguyinnewyork.com/archives/2005/10/impressionist_m.php"><img class="left" title="Henri Matisse" src="http://aguyinnewyork.com/images/2005photos/HenriMatisse110105.jpg" alt="" width="157" height="216" /></a>Besonders deutlich wird dies an dem Gleichnis von dem französischen Maler <a title="Wikipedia: Henri Matisse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Matisse" target="_blank"><strong>Henri Matisse</strong></a>, der einmal sagte: <em>&#8220;Ein Bild sollte sich auf einer Wand ausnehmen wie ein Blumenstrauss in einem Zimmer.&#8221;</em> Denn wenn man dieses Gleichnis weiterdenkt, so drängt sich der Gedanke auf, dass der Rahmen für das Bild das ist, was die Vase für den Blumenstrauss ist. Einerseits hält sie den Blumenstrauss zusammen und eröffnet erst die Möglichkeit die Blumen in ein Zimmer zu stellen, andererseits bringt es die Blumen aber auch ästhetisch zur Geltung.</p>
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		<title>Eine kurze Geschichte der Bilderrahmen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 23:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raetze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilderrahmen Shops]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken zum Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
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		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenmacher]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Malerei ist sicherlich - man denke nur an die Jahrtausende alten Höhlenmalereien &#8211; eine der ältesten Künste der Menschheit. Und wenn auch nicht von anfang an eine gewisse Abgrenzung zur Umgebung ein wichtiges Charakteristikum dieser Kunst war, so begann man doch spätestens seit der Antike damit, bildliche Darstellungen nach außen hin abzugrenzen. Wandmalereien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Malerei ist sicherlich </strong>- man denke nur an die Jahrtausende alten Höhlenmalereien &#8211; <strong>eine der ältesten Künste der Menschheit</strong>. Und wenn auch nicht von anfang an eine gewisse Abgrenzung zur Umgebung ein wichtiges Charakteristikum dieser Kunst war, so begann man doch spätestens seit der Antike damit, bildliche Darstellungen nach außen hin abzugrenzen. Wandmalereien und Bodenmosaike wurde daher bereits bei den Griechen und Römern durch gemusterte Streifen (z.B. dem <a title="Mäander im Straßenpflaster von Rhodos" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4ander_%28Ornamentik%29" target="_blank">Mäander</a>) umrandet.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Madonna_im_Rosenhag"><img class="left" title="martin_schongauer" src="http://www.bilderrahmen-blog.de/bilder/martin_schongauer.jpg" alt="Madonna im Rosenhag" width="160" height="238" /></a></p>
<p>Dreidimensionale, also Bilderrahmen wie wir sie heute kennen, entstanden allerdings erst sehr viel später. Denn erst mit dem Aufkommen vo beweglichen, aufhängbaren Tafelbildern im 13. Jahrhundert entstanden auch die ersten Rahmen dieser Art, welche sich noch an der Formensprache der Architektur orientierten (z.B. angedeutete Säulen und Kapitäle). <strong>Um das 16. Jahrhundert herum kann man </strong><strong>dann erstmals von einer Blütezeit des Rahmenmacher-Handwerks sprechen</strong>. Diese Rahmen waren Produkte von hohem Wert, da in ihnen <em>vier verschiedene Handwerkskünste</em> zusammen arbeiteten: die <em>Schreinerei</em>, die <em>Schnitzerei</em> sowie die <em>Vergolder</em> und <em>Dekorationsmaler</em>.</p>
<p>Zu dieser Zeit entstanden nicht selten Bilderrahmen, die um einiges teurer als die von ihnen eingefassten Malereien waren. Ein Grund dafür ist natürlich auch die Stellung der <strong>Malerei in der Renaissance</strong>, denn sie <strong>verstand sich selbst noch als ein Handwerk und wurde daher meist genauso ausbezahlt</strong>, wie jeder der anderen beteiligten Handwerker auch. <em>Erst mit der Emanzipation der Malerei zu einer Kunst nahm die Wertigkeit der Bilderrahmen im Verhältnis zum eingerahmten Objekt ab. </em>Allerdings sind alte Bilderrahmen heutzutage ebenso gefragte Kunstobjekte und so wurde z.B. vor einigen Jahren ein Bilderrahmen aus der Régence-Zeit (frühes 18. Jahrhundert) bei Lowy in New York für 150.000 $ versteigert.</p>
<p>Nach dieser ersten Blütezeit verbreiterte sich die Palette der Bilderrahmen in <strong>Stil</strong>, <strong>Form</strong> und <strong>Farbe</strong> in <strong>alle möglichen Richtungen</strong>. Sie fanden Einzug in die Haushalte und sind heute, wenn auch kaum wahrgenommen,  nirgens mehr wegzudenken. Da man von seinen Bilderrahmen meist länger begleitet wird als erwartet, sollte jeder den Kauf eines Qualitätsrahmen ernsthaft prüfen.</p>
<p>Wenn Sie sich von dem enormen Angebot an verschieden Rahmen-Typen gerne selbst ein Bild machen möchten, dann besuchen Sie doch einfach den Online-Versand für <a title="Bilderrahmen günstig kaufen - Riesiges Angebot zu fairen Preisen" href="http://www.allesrahmen.de" target="_blank"><strong>Bilderrahmen: AllesRahmen.de</strong></a>!  Stöbern Sie ein wenig und lassen Sie sich von dem enormen Angebot und den günstigen Preisen überraschen.</p>
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		<title>Vincent van Gogh und die Kunst des Rahmens</title>
		<link>http://www.bilderrahmen-blog.de/vincent-van-gogh-und-die-kunst-des-rahmens/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 17:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raetze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zum Rahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderrahmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vincent van Gogh, dem Bindeglied zwischen Impressionisten und Expressionisten wird gern das Gleichnis in den Mund gelegt, ein Bild ohne Rahmen sei wie eine Seele ohne Körper. Unabhängig ob dieser Satz nun wirklich von ihm geäußert wurde, drückt sich hierin bereits die starke Bedeutung aus, die er dem Bilderrahmen beimaß. Er befasste sich dabei nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Van Gogh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_van_Gogh"><img class="alignleft" style="float: left; margin: 12px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/38/VanGogh_1887_Selbstbildnis.jpg/180px-VanGogh_1887_Selbstbildnis.jpg" alt="Quelle: Wikipedia.de" hspace="12" width="116" height="140" align="left" /></a><strong>Vincent van Gogh</strong>, dem Bindeglied zwischen Impressionisten und Expressionisten wird gern das Gleichnis in den Mund gelegt, ein Bild ohne Rahmen sei wie eine Seele ohne Körper. Unabhängig ob dieser Satz nun wirklich von ihm geäußert wurde, drückt sich hierin bereits die starke Bedeutung aus, die er dem Bilderrahmen beimaß.</p>
<p>Er befasste sich dabei nicht nur auf theoretischer Ebene mit Bilderrahmen und entwickelte zahlreiche Konzepte hierfür, sondern setzte diese, indem er eigene Rahmen zimmerte und bemalte, auch in die Tat um. Dies war in seinem Freundeskreis durchaus eine gängige Praxis und so schreibt er zum Beispiel an seinen Bruder: &#8220;Weißt Du, dass Gaugin eigentlich der Erfinder des weißen Rahmens ist? Ein Rahmen aus vier Leisten, die man auf einen Keilrahmen nagelt.&#8221; Damit sind allerdings auch van Goghs eigene Rahmen treffend beschrieben.</p>
<p>Im Allgemeinen waren diese nämlich schlichte, also unverzierte Holzrahmen, welche direkt auf den Keilrahmen genagelt waren. Da der Rahmen für ihn zum Kunstwerk dazu gehörte, fertigte er für jedes Bild einen angepassten Rahmen an. Dabei achtete er besonders auf die Holzarten (vor allem Fichte, Tanne, Kastanie, Nussbaum und Eiche), welche er entweder naturbelassen verwendete oder mit einer zu dem jeweiligen Bild passenden Farbe bestrich.</p>
<p>Wie sehr die Herstellung des Rahmens in den Schaffensprozess eingebunden war, zeigt folgende an seinen Bruder adressierte Äußerung: <strong>&#8220;Ich kann nur in Rahmen zu Ende malen.&#8221;</strong> Leider ist von den 864 hinterlassenen Gemälden nur ein einziges noch mit seinem Originalrahmen erhalten und ist derzeit im Amsterdamer Van-Gogh-Museum ausgestellt.</p>
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